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Auch die gesamten Kosten, die durch die Einhaltung der Sozial- und Umweltstandards entstehen, sollen mit einem fairen Preis abgedeckt werden. Andererseits muss die Marktfähigkeit der Produkte einbezogen werden.
Der faire Preis wird von FLO als ein Minimumpreis definiert. Sobald der Marktpreis höher ist als der Minimumpreis ist der Marktpreis der relevante Referenzpreis (siehe unten). Darüber hinaus beinhaltet der faire Preis eine Prämie, die zusätzlich zum Minimumpreis gezahlt wird. Damit sollen Investitionen in die soziale und wirtschaftliche Entwicklung bzw. in die Verbesserung der Produkte ermöglicht werden. Die IFAT bettet die Zahlung eines fairen Preises in ein breites Konzept von Mehrleistungen ein wie: Vorfinanzierung, langfristige Handelsbeziehungen oder Unterstützung in der Produktentwicklung.
Die regional unterschiedlichen Produktionskosten, die Qualitätsunterschiede, die Organisationsformen der Produzentengruppen spielen eine wesentliche Rolle in der Weiterentwicklung der Standards. Die Komplexität der fairen Preisbildung kann daher in der Kürze nur grob dargestellt werden. Konkrete Beispiele finden Sie in der Broschüre ‚Was ist ein fairer Preis’.
Wichtig zu wissen ist, dass sich der Erlös für die Produzenten nicht schmälert, auch wenn sich die Vertriebsstruktur in Deutschland verbreitert.
Dokumentation ‚Was ist ein fairer Preis?’, Hrsg.: Forum Fairer Handel, Mainz 2005, download [640 KB]
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